mdB um Bekanntgabe an alle Angehörigen von Feuerwehr und Rettungsdienst Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kameradinnen und Kameraden, der Herbst ist nun definitiv bei uns angekommen und es ist mal wieder an der Zeit für einen kurzen Sachstand aus der Corona-Lage im FB 37. Mit Wirkung von heute treten einige organisatorische Veränderungen in der Corona-Lage in Kraft: Seit seiner ersten Sitzung am 27.02.2020 wurde die Einsatzlage rund um die Corona-Pandemie durch einen Planungsstab mit Vertretern aus allen betroffenen Bereichen der Feuerwehr geführt und koordiniert. Wir haben uns nun dazu entschieden, den Planungsstab mit seiner heutigen 18. großen Sitzung aufzulösen und das Lagezentrum und die Corona-Hotline in Form einer Stabsstelle in den Bereich 37/2 einzugliedern. Gleichzeitig wird die im Stabsraum auf der FW 1 untergebrachte Stabsstelle durch Abordnungen von Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Feuerwehr personell so ausgestattet, dass ein kontinuierlicher Betrieb auch bei steigenden Fallzahlen ohne zu große zusätzliche Belastung einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt werden kann. Diese organisatorische Veränderung ist ein weiterer Schritt im Zusammenhang mit der stufenweisen Rückkehr zu einer "verantwortlichen Normalität" in unserem Dienstbetrieb. Es ist mittlerweile klar, dass das Corona-Virus uns noch viele Monate begleiten wird und es muss eines unserer Ziele sein, unserer mittlerweile gut etablierten Strukturen so zu organisieren, dass wir auch unter Corona-Bedingungen durchhaltefähig sind. Durch die Auflösung des Stabes und die Verlagerung von Lagezentrum und Hotline zu 37/2 werden Kapazitäten freigezogen, die für das Alltagsgeschäft in den Bereichen und für die natürlich auch in Corona-Zeiten jederzeit möglichen Sonderlagen benötigt werden. Darüber hinaus werden Entscheidungswege verkürzt und beschleunigt. Das Team von Corona-Lagezentrum und -Hotline steht auch in der neuen Struktur weiterhin allen Angehörigen von Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem gewohnten Service für Anfragen und Informationen rund um Corona unter den bekannten Kontaktdaten (37corona@stadtdo.de, Tel. -2051 / -2051) zur Verfügung. Wie von uns allen erwartet, können wir gerade sowohl in der Öffentlichkeit wie auch bei uns im Fachbereich steigende Fallzahlen beobachten. Jeder dieser Fälle (bisher hat unsere Mitarbeiterhotline seit dem Frühjahr 3.108 Vorgänge bearbeitet) zeigt in aller Deutlichkeit, dass Corona auch weiter ein zentrales Thema für uns sein muss und wir alle aufgefordert sind, die festgelegten Schutzmaßnahmen für die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen und die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes konsequent einzuhalten. Nun beginnt also das Winterhalbjahr und damit wird der Umgang mit dem Corona-Virus für uns noch schwieriger werden als bisher. Die Symptome einer banalen Erkältung, einer saisonalen Grippe und von COVID-19 sind sehr ähnlich und können nicht klar voneinander abgegrenzt werden. Es wird deswegen in den nächsten Monaten von zentraler Bedeutung sein, dass jede und jeder von uns eine Sensibilisierung für sein eigenes Krankheitsgefühl entwickelt, um sich und andere - Kollegen*innen und Bürger*innen - nicht zu gefährden. Es wird notwendig sein, das wir alle kontinuierlich in uns hinein hören und bei auftretenden Symptomen versuchen, die richtigen Schlüsse für uns und unser Umfeld zu ziehen (was definitiv nicht einfach ist). Das Lagezentrum und die Hotline arbeiten kontinuierlich daran, die entsprechenden Verfahrensweisen zur Einstufung von Verdachtsfällen weiter zu entwickeln und dem aktuellen Stand anzupassen. Die Kolleginnen und Kollegen dort stehen allen Angehörigen von Feuerwehr und Rettungsdienst Dortmund auch gerne beratend zur Verfügung wenn Unsicherheiten im Umgang mit Symptomen jeglicher Art bestehen. Ich wünsche, ein letztes Mal aus dem Planungsstab heraus, allen Kolleginnen und Kollegen, Kameradinnen und Kameraden von Feuerwehr und Rettungsdienst Dortmund für die vor uns liegenden Monate vor allem eines: Bleibt gesund! Gruß Oliver Nestler diensthabender LdS PlSt


